Fachpresse berichtet über unser neues Produkt – NoKalk.
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Fachpresse berichtet über unser neues Produkt – NoKalk.
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Da rätseln nicht nur die Griechen:
Sind sie bereits bankrott oder dabei zu siechen?
Längst sind sie insolvent,
Wie man es gemeinhin nennt.
Aber pleite,
Weiß jeder volkswirtschaftlich Gescheite,
Geht kaum ein Staates Wesen,
Steuererhöhungen lassen es meist genesen.
Ist dies zu mühsam,
Der Staatsapparat zu lahm,
Korrupt und schielend nach jeder Wahl,
Dann wirds für Währungsnachbarn eine Qual!
Doch wir helfen tugendhaft,
Auf dass Athen es bitte schafft.
Tunlichst ohne Streik, Demo, Zank,
Macht’s doch nur die Wirtschaft noch mehr krank.
Mancheiner, der Gutes tut,
Erntet nur der Andren Wut.
“Merkel“ – ein Schimpfwort der Hellenen;
Gar “Nazi“ läßt die Augen tränen …
Undank ist der Welten Lohn
Zeter spricht der Guttat Hohn
Heut schäumt des Volkes Lippe
Wie einst bei der Xanthippe.
Erspart sei doch der Schierlingsbecher.
Sind wir lieber griechisch Weines Zecher:
Europa und dem Euro zum Wohl,
Dank Adenauer, De Gasperi, Spaak, Schuman und Kohl!
Lutz Irgel ©
Lutz Irgel steht Rede und Antwort der Wirtschaftszeitung JUNGE FREIHEIT. Lesen Sie hier den Fragebogen.
Guten Tag liebe Leser,
COLLO gibt es zum Jubiläum: 2011 75 Jahre Online in neuem Design. Bewährtes in neuem Outfit.
Energiesparen ist das Anliegen unserer Zeit. Wäsche bei niedrigen Temperaturen waschen, kann sie übel riechen und die Waschmaschine an Keimen leiden lassen.
COLLO WaMa Waschmaschinenreiniger entfernt Schmutz, Kalk, Keime – die Ursachen für Gerüche – und sorgt gleichzeitig für Frischeduft gegen Übelgerüche besonders bei Wäsche 30° – 60°. Gummi bleibt elastisch. Auch unsichtbare Maschinenteile werden hygienisch gereinigt.
COLLO 2011 im Küchenmagazin vorgestellt. DIE NEUEN KOCHWELTEN.
LUTZ IRGEL reflektiert.
Die kommen nie politisch auf ‘nen grünen Zweig, meinten Manche in der Bonner Republik, die Grüne mehr spektakulär als visionär, mehr turnschuh- als staatstragend einordneten. Längst ist in der Bundesstadt eine Straße nach der ersten Grünen-Galionsfigur Petra Kelly benannt und mauserte sich deren Nachfolger Joschka Fischer zum arrivierten Außenminister, dessen davoriges Arschlochzitat an die Adresse des Bundestagspräsidenten weniger Schock als Schmunzeln hervorrief. Auch die einem aktuellen Leitgrünen zugeschriebene “klammheimliche Freude“ an der Ermordung Generalstaatsanwalts Buback hat kaum echauffiert. Oder die Forderung von Frau Künast nach 5 Mark pro Liter Benzin.
Für mich sind die Grünen hingegen nicht nur die Protest-Partei mit ihrer typischen Anti-Attitude, u.a. verkörpert durch die klerikale Antje Vollmer oder die schwülstige Claudia Roth, weniger qua “Fischers Fritz“, wie man Fritz Kuhn wegen dessen politischer Nähe zu Joschka Fischer titulierte.
Nein, der grünen Protagonisten waren und sind auch “dafür“. Jutta Ditfurth, die sich noch mit Franz Josef Strauss tv-zoffte, bekannte sich medieneuphorisch zur Abtreibung, General Bastian erschoss nach überzeugenden Erkenntnissen Gefährtin Petra (Kelly), derzeitiger Bundesvorsitzender ließ sich und seine Kleidung fremdfinanzieren und musste deshalb politisch pausieren. Aber gegen solche und ähnliche Stilblüten sind freilich auch andere Parteien nicht gefeit.
Was indes den demoskopischen Empörkömmlingen originär auf den Leib geschrieben ist: Sie haben Lotterlebigkeit zum Prinzip erkoren, damit Pflöcke in unserer Gesellschaft eingeschlagen, die sich inzwischen bereits in weiteren Generationen als standhaft erweisen. Dies visualisiert sich qua saloppen Exterieurs und ist damit optisch Ausdruck inneren, geistigen Gustos. Schon Schiller wußte, es sei der Geist, der sich den Körper baut. Psychosomatik. Der Mensch ist “unteilbar“, es sei denn, er ist schizophren.
Wenn längst alleinerziehende Mütter unser Gesellschaftsbild “bereichern“, nicht selten mit mehreren Kindern von unterschiedlichen Vätern, die dann freilich nur ein zwiespältiges Verhältnis zum Nachwuchs entwickeln, Streit, Körpergewalt bishin zu Ärgerem das Resultat ist, so geht dies mittelbar auf grünes Gedankengut zurück. Die Institution der Ehe ist erschüttert. Ich bin mit meiner Inge goldhochzeitlich verbunden, 3 Kinder, 4 Enkel. Dies muss kein Maßstab für andere sein – aber das Gegenteil erschüttert uns zunehmend. Jüngst hat der NRW-Grünen-Vorsitzende Sven Lehmann mit der Empfehlung der Aufhebung der Karfreitagsruhe weitere Akzente gesetzt.
Aus dem grünen Zweig sind sie auf den grünen Ast emporgestiegen, mit Künast auch im roten Rathaus in Berlin oder gar bald im Bundeskanzleramt? Eine kühne aber gar nicht mehr so abwegige Vorstellung …
Lutz Irgels Buch
“Mahlgut Mittelstand“
ist soeben erschienen
Angezeigt von LUTZ IRGEL
Die Deutschen gelten weltweit als gründlich. Dieser Terminus reicht längst nicht mehr aus – ein anders lautender muß her: Nachhaltigkeit. Also wird auch nachhaltig gemogelt. Rückhaltlos. Nach allen Regeln der Kunst des Knauserns, des (arg-)listigen Rückhaltens von Kunden “gefühlter“ Inhalte:
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat’s jüngst dokumentiert. Insbesondere bei Knabbereien knausert’s in der Knister-Tüte. Sie behergen bis zu 90 % … Luft! Nun könnte man sich damit trösten, diese sei für die menschliche Existenz eher wichtiger als gaumenverwöhnendes Süßes. In Verkaufspackungen ist indes nicht ihre typische, angestammte Heimstatt. Wenn jemand als überflüssig empfunden wird, läßt der Volksmund hören, er sei “Luft“ für ihn. Aktuell legt man verpackte, verkaufte Luft in den Volksmund. Darunter seitens eines “süßen“ vierbuchstabigen kometennamigen Weltkonzerns, hinsichtlich dessen meiner COLLO der Geschäftsführer eines Milliarden-Umsatz-Lebensmittelhändlers stolz herausstellte, er wüßte nicht wohin mit Geld und sei deshalb freigiebig dem Handel gegenüber. Kein Wunder angesichts luftiger Kalkulation. Aber auch Handelskonzerne heben mit Eigenmarken luftig ab …
So ist man sich gern nachhaltig einig – Industrie und Handel. Vorausgesetzt, es lohne sich, mithin, wenn Groß & Groß kooperieren, kumpanieren. 3 Hersteller von Papptellern müssen Bußgeld zahlen, gegen 6 Porzellan-Produzenten besteht Anfangsverdacht auf untereinander unzulässig abgestimmtes Verhalten, weiß das Kartellamt, das von Henkel “uneigennützig“ über eigeninvolvierte Absprachen mit Reinigungsmittel-Konkurrenten informiert wurde. Nützlich. Henkel bleibt bußgeldfrei. Die Wettbewerber stehen am Pay-Pranger. Persil – das weißeste, das es je gab, inklusive weißer Weste. Der weiteren Beispiele gibt’s mannigfach.
Die Medien zitieren unisono mit den Kartellwächtern gern die auf der Hand liegende Erkenntnis, dass die Zeche der Verbraucher zu zahlen habe. Auf der Strecke bleiben indes auch häufig leistungsfähige, jedoch minderbemittelte (s.o.) Mittelstandsanbieter, denen Handelskonzerne ihre mangelnde Augenhöhe dreist um die Ohren schlagen. Mitunter rüpelhaft, ja herabschneidend, mobbend, verletzend. Und nachhaltig!
Andererseits berühmt sich vorzugsweise der Handel in jüngster Zeit der so genannten Nachhaltigkeit. REWE bedient sich dazu des ehemaligen Außenministers Joschka Fischer als Galionsfigur. Man könnte geneigt sein, dessen berühmt-berüchtigte Aussage: “Herr (Bundestags-)Präsident, Sie sind ein A-loch“ zu adaptieren, um auf “Augenhöhe“ Unmut zu artikulieren. Aber auch Nachhaltigkeit sollte ihre Grenzen haben …
PS.: REWE CEO Caparros läßt wissen, man würde mit Dohle (HIT Verbrauchermärkte) “auf der Basis gegenseitigen Vertrauens weiterhin eng zusammenarbeiten“. Obwohl Dohle bereits mit Konkurrent Edeka Vertrag fixiert hatte. Programmiertes Fremdgehen. Die Branchen-Postille Lebensmittel Zeitung ergänzt denn auch noch rührend: “Dohle bleibt REWE treu.“
Medien-Mogelei – auch mit üppig “Luft“!
Lutz Irgels 19. Buch “Mahlgut Mittelstand” – Wie die Wirtschaft tickt. Was Kunden wissen wollen: Behördliche Bürden, Banken-Blackout, Konzern-Knebel, aggressive Arbeitswelt.